
Wissen Sie, was ein Paradoxon ist?
Das ist so etwas wie: eckiger Kreis. Schwarzer Schimmel.
Oder die Aussage: ich gehe nur noch mal schnell an den Rechner, den Bericht ausdrucken. Das Wort "Computer" in Verbindung mit "nur mal schnell" ist das paradoxeste, was ich kenne.
Heute abend musste ich das auch erleben. Ich wollte "nur mal schnell" meinen Newsletter verschicken, und jetzt drei Stunden später läuft er erst. Da war erst ein Problem im
Verteiler, dann musste ich die Lizenz erweitern und so weiter.
Oder kennen Sie das: "Nur mal schnell" etwsa ausdrucken. Wetten, dass der Drucker schlapp macht, die Tinte leer ist oder sich das Papier verheddert.
Mein bester Zeit-Tipp: streichen Sie die Wörtchen "nur mal schnell" und planen Sie gleich einen ruhigen Abend im Büro oder Arbeitszimmer ein. Denn das wird es eh werden. Also besser, sich und das
Umfeld darauf einstellen - dann entsteht auch kein Stress :-)
Heiserkeit nach einem Vortrag? Müde nach einen
langem Tag, an dem Sie viel geredet haben? Mit einem Stimmtraining von Eva Loschky kann dies vorbei sein. Die Logopädin und Stimmtrainerin hat eine eigene Methode entwickelt, mit der man quasi
die kraftvolle Stimme aus seiner Mitte holt und damit nicht nur Töne herausbringt, sondern stimmige Botschaften. Das Buch stellt die Methode vor und führt den Leser Schritt für Schritt durch die
Übungen.
Tja, dann bleibt nur noch: das Gelesen üben, üben, üben und demnächst - im lockeren Skischuh-Stand - besser überzeugen denn je.
Auf der Lesenswert-Skala von 0 (nicht lesen) bis 10 (unbedingt lesen): 8
Sabine Asgodom: Lebe wild und unersättlich! 10 Freiheiten für Frauen, die mehr vom Leben wollen
Die Kernbotschaft des Buches ist eine Liebeserklärung an sich selbst: "Sei du selbst und hab Spaß
dabei". Und doch fällt es uns oft so schwer danach zu leben und zu handeln. Mit ihren 10 Freiheiten macht Sabine Asgodom Frauen Mut (ich weiß, viele Männer bräuchten solch eine Aufmunterung auch
manchmal, aber dies ist ein Frauen -Buch), sich über Diät- und Jugendwahn zu erheben, Mut, frech zu sein und Mut, auf die Meiung "der anderen" zu pfeifen. Erfrischend offen berichtet sie von
eigenen Erfahrungen und es scheint, dass schon während der Lektüre der Funken für mehr "Pippi-Langstrumpf-Verhalten" zündet.
Auf der Lesenswert-Skala von 0 (nicht lesen) bis 10 (unbedingt lesen): 10
Was also tun? Sortieren Sie unwichtige Wünsche (Alibi-Ziele, fremde Ziele etc.) konsequent aus. Was übrig bleibt sind in der Regel Ihre echten Herzenswünsche. Sorgen Sie dann dafür dass der ISH diese nicht mehr bekämpft einfach indem Sie ihn enttarnen und ihn dann sich zum Freund machen. Richtig, hören Sie auf, ihn zu bekämpfen und machen Sie sich klar, dass er es ja nur gut mit Ihnen meint und er das beste für Sie will. Laut Autor von Münchhausen kann der ISH nicht langfristig vorausdenken und er weiß nicht, dass z.B. mehr Sport Ihnen nach dem täglichen Muskelkater in einigen Tagen mehr Wohlbefinden, mehr Sex-Appeal oder andere Vorteile bringt. Er sieht im Moment nur die anstehende Schinderei.
Finden Sie in einer kleinen Analyse heraus, welcher ISH - oder wie ich sie nenne - welcher Innere Widersacher Ihnen das Leben schwer macht: ist es Perfektus, der Sie zu Höchstleistung trimmt oder ist es Sklava, die sich für jeden zum Sklaven macht - und dabei die eigenen Bedürfnisse übersieht. Haben Sie erkannt, wer Ihnen da immer wieder einen Knüppel zwischen die Beine wirft, dann können Sie sich auch fragen: was ist der Vorteil von diesem ISH? Und dann geben Sie ihm Raum bei den Themen, bei denen Sie den Vorteil des ISH nutzen können. Und bei allen anderen Situationen schicken Sie einen Moment zum Schlafen.
Probieren Sie es aus. Nur weil wir uns bislang vom ISH das Leben schwer machen ließen, muss es ja so nicht weitergehen. Gewinnen Sie einen neuen Freund - und gewinnen Sie viele neue Erfolgserlebnisse. Viel Spaß dabei!
Die Email-Flut ist für viele
Berufstätige ein echter Zeit-Killer. Einen Damm dagegen bauen derzeit einige US-Unternehmen (z.B. Intel) und verordnen ihren Mitarbeitern einen Tag ohne Emails. Am
„Zero-E-Mail-Friday“ dürfen die Mitarbeiter zwar noch mit Kunden und Partner mailen, intern soll jedoch der gesamte Freitag weitgehend Email-frei sein. Lieber sollen die Leute, deren
Schreibtische oft eh nur ein Zimmer voneinander entfernt sind, aufstehen und persönlich miteinander sprechen, oder telefonieren. Nebenziel: persönliche Beziehungen aufzubauen.
Gönnen auch Sie sich einen Zero-E-Mail-Friday: reden Sie statt zu tippen. Regen Sie dies in Ihrem Team an, oder probieren Sie es, wenn Sie alleine arbeiten, einfach mal aus. Und genießen Sie diese neu entdeckte Ruhe.
Mit sogenannten "Dream-Days" sorgen Sie für Klarheit. Immer mehr Trainer und Seminar-Anbieter entführen dazu visions-willige Menschen nach Mallora, in ein Kloster oder auf einen Berg. Unter Anleitung entdecken die Teilnehmer dann ihre Wünsche, ihre Visionen, planen ihre Ziele und leiten konkrete Maßnahmen daraus ab. In der Gruppe macht das viel Spaß und garantiert, dass man diese Stunden nicht einfach über den Haufen wirft, weil (natürlich) mal wieder was anderes, super-dringendes, ansteht.
Aber auch wenn Sie nicht an organisierten Dream-Days teilnehmen wollen - den Effekt erreichen Sie auch in Auszeiten ohne fremde Anleitung. Das einzige, was Sie dazu brauchen ist ein kleiner Leitfaden (siehe unten), und einen halben oder ganzen Tag für sich. Klar sind mehrere Tage ein noch größerer Geschenk an Sie, aber auch schon ein kurzes Ausklinken aus dem Alltag hilft Ihnen sich zu sortieren. Vergessen Sie also die Ausrede, Sie hätten keine Zeit dazu!
Tragen Sie den gewüschten Dream-Day als festen Termin in Ihren Kalender ein und fahren Sie dann an einen schönen Ort. Zum Beispiel auf einen Berg mit Weitsicht, an einen See, an einen Fluss, in den Wald oder - keine Angst vor schlechtem Wetter - in eine Thermen-Anlage auf einen Liegestuhl unter Palmen. Manchen Menschen gönnen sich einige Tage in einem schönen Wellness-Hotel, andere zieht es in ein Kloster, andere lieben eine Berghütte....
Machen Sie es sich dort gemütlich und beginnen Sie zu träumen, was für Sie in diesem Jahr so richtig schön wäre: welche Aufgaben möchten Sie gerne erfüllen, welche Tätigkeiten abgeben, wie wollen Sie wohnen, welche Menschen möchten Sie um sich haben (und welche nicht mehr), wie viele Tage wollen Sie beruflich unterwegs sein, wie viele zuhause bei der Familie, was wollen Sie lernen, welche Sportart möchten Sie neu anfangen, welche Dummheiten machen? Notieren Sie sich Ihre Ideen - alle! Suchen Sie sich dann die drei wichtigsten Aktivitäten oder Themen heraus und verfeinern Sie diese nach der PIDEWaWa-Methode:
Formulieren Sie Ihre Wünsche Positiv, als IST-Zustand (ich bin, ich tue), Detailliert (messbar), Erreichbar (u.U. in Häppchen zerlegen), bis Wann (Termin) und fragen Sie sich, Warum Sie diesen Wunsch realisieren wollen. Notieren Sie sich dies als schönen, motivierenden Satz auf einem Ziele-Blatt, malen Sie sich ein Bild oder basteln Sie eine Collage. Sorgen Sie dafür, dass Sie dieses Blatt später immer wieder sehen, das motiviert zum Durchhalten. Und dann: tun Sie innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt hin zu Ihrem Ziel.
Solche wohldurchdachten Ziele sind tausendmal besser als die berühmt-berüchtigten Neujahrsvorsätze und Ihre Dream-Day-Auszeit sichert zudem, dass Sie wirklich in Ruhe an den Kern Ihrer Wünsche kommen und daraus wunderschön funkelnde Leitsterne für die kommenden Monate kreieren können.
Viel Spaß bei Ihren ruhigen Momenten!
So, jetzt habe ich also auch einen.
Einen Blog.
Schon lange ist er fertig vom Design her.
Aber ebenso lange habe ich mich nicht daran gewagt, ihn mit Leben zu füllen.
Der Grund? Ich möchte hier auf den "Kreativen Zeiten" einen Blog ins Leben rufen mit vielen Infos, Tipps und vielen kreativen Ideen, wie sich kreative Chaoten, aber auch Systematiker, ihr Leben,
ihren privaten und beruflichen Alltag und das Miteinander im Team erleichtern können. Hier wollen wir diskutieren über Themen wie Aufschieberitis, Perfektionismus, Alltags-Hektik und Mittel
dagegen, über den "richtigen" Beruf und unsere Berufung, über WEge aus dem täglichen Chaos und vieles mehr.
Und: ich will, dass dieser Blog richtig gut wird. Deshalb wäge ich nun schon seit Wochen ab, welche Kategorien ich machen soll. Welche Themen
aufgreifen, welche nicht? Wie anfangen? Welche News online stellen, welche Links?
Prompt führte mein Streben nach Perfektionismus dazu, dass.... gar nichts passierte.
Kennen Sie das?
Vor lauter es so gut wie möglich zu machen, fangen wir erst gar nicht an.
Witzigerweise gebe ich in Seminaren oder in Vorträgen oft den Teilnehmern den Satz mit auf den Weg: "Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert."
Und obwohl ich es eigentlich besser wissen müsste, bin auch ich prompt in die Perfektionismus-Aufschieberitis-Falle getappt.
Erst ein Freund machte mir Mut: "Cordula, fang einfach an. Ein Blog ist kein in Stein gemeißeltes Produkt. Er lebt, er verändert sich, er wächst." Und deshalb habe ich jetzt angefangen.
Ja, wir brauchen manchmal diesen liebevollen T.i.d.A. (Tritt in den A...) um das richtige Maß zwischen Perfektionismus und einfach tun zu finden.
Falls Sie gerade in einer ähnlichen Lage sind - fangen Sie einfach an.
Ich habe es auch gekonnt, dann können Sie es auch.
Fangen Sie einfach an, was Sie tun wollen.
Jetzt!
Viel Spaß dabei.

Zeitmanagement-Literatur gibt es zuhauf. Das Gros davon richtet sich allerdings an sogenannte Linkshirner. To-Do-Listen, penible Ablagesysteme, strikte Zeitpläne – das ist nichts für die kreativ-chaotischen Rechtshirner. Die Autorin hat deshalb speziell für sie spielerische Methoden und wirksame Tools zusammengesammelt. Eine smarte Idee und amüsante Lektüre.Buch hier bestellen
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