Samstag, 20. juni 2009
Liebe news-to-use-Leser, liebe BLOGGER,

seit gestern kämpfe ich mit massiven technischen Problemen, um den aktuellen Newsletter zu verschicken. Aber jedes Mal zerschiesst es mir komplett das Layout, die Bilder gehen nicht mit und jetzt strecke ich die Waffen. Ich gebe auf.
Damit Sie die Inhalte aber dennoch alle lesen können, stelle ich die Artikel im BLOG ein - und drücken Sie mir die Daumen, dass im Juli wieder alles flutscht.

Worum geht es im Newsletter, bzw. in den jetzt folgenden BLOG-Beiträgen?
Viele Menschen nutzen derzeit die unsichere wirtschaftliche Lage, um sich klar zu werden, wo sie in den kommenden Monaten und Jahren hinwollen. Damit stellen sie sicher, dass sie frühzeitig und selbstbestimmt alte ausgelatschte Pfade verlassen, ohne bis zum Worst Case zu warten und möglicherweise mit einem "Job aus der Hölle" abgespeist zu werden. Viele kommen zu mir in ein Coaching zur beruflichen Neu-Orientierung, um schneller die richtige Entscheidung zu treffen.* Auch wenn bei Ihnen alles im grünen Bereich ist: gönnen Sie sich in den nächsten Tagen eine kleine Auszeit, um über Ihre Wünsche und Träume nachzudenken. Eine passende Übung dazu finden Sie in den folgenden BLOG-Beiträgen.


Falls Sie endlich mal wieder mehr Sport treiben und joggen oder walken wollen, aber Ihr innerer Schweinehund wirft Sie regelmäßig auf die Couch, dann lassen Sie sich antreiben vom "Team der Kreativen Chaoten", die im Herbst wieder zu einem Firmenlauf aufbrechen. Sie wohnen nicht im Raum München? Kein Problem: lassen Sie sich einfach mit uns auf ein virtuelles Lauf-Team ein. Und motivieren wir uns so gegenseitig.


Bewegen Sie sich selbst - und bewegen Sie andere Menschen. Im Interview mit Paul Johannes Baumgartner erfahren Sie, wie Sie Ihre Mitmenschen am besten begeistern, im Interview mit Verkaufsprofi Roger Rankel, wie Sie bekommen, was Sie wollen. Mehr dazu auch in den heutigen Buch-Tipps.


Viel Spaß mit Ihren neuen news-to-use und sonnig-bewegende Tage wünscht Ihnen

Ihre Cordula Nussbaum

 

P.S. * Ein Coaching bei mir kann unter bestimmten Umständen staatlich gefördert werden. Sprechen Sie mich an!

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Miteinander
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Samstag, 20. juni 2009

Am 19. September ist es wieder soweit. Am Staffelsee startet der nächste Firmenlauf und die Kreativen Chaoten wollen wieder ein Team stellen. Haben Sie Lust mit uns zu laufen oder zu walken?

Dann melden Sie sich bei mir (info@kreative-chaoten.com) und wir bilden schon mal vorab eine virtuelle Trainingsgruppe.


Unser Motto: dabei sein ist alles. Uns kommt es nicht auf sportliche Höchstleistung an, sondern darum, ein Ziel mit gegenseitiger Unterstützung zu erreichen. Mehr Infos zu den Startgebühren etc. schicke ich Ihnen dann per mail.

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Miteinander
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Samstag, 20. juni 2009
 

Im Juli tritt Ben Southall den "Besten Job der Welt" an. Der 34-jährige Brite, Spendensammler und Weltenbummler, wird sechs Monate lang als „Insel-Ranger" (sprich Hausmeister) in Queenslands Inselwelt arbeiten und sich in einer luxuriösen Villa nützlich machen. Neben banalen Hausarbeiten wie den Pool säubern stehen aber vor allem Ausflüge auf dem Tagesplan, über die er dann in einem BLOG berichten soll. Hintergrund: mit diesem PR-Gag will die Region Queensland Reiselust auf sich und seine Attraktionen schüren. Weltweit knapp 35 000 Menschen hatten sich um diesen Job beworben, und als ich das las, fiel mit eine Übung ein:

Setzen Sie sich in Ruhe hin und schreiben Sie - wie die Tourismusbehörde von Queensland - Ihre ganz persönliche Stellenausschreibung für Ihren ganz persönlichen "Besten Job der Welt": "Wir suchen........" und schreiben Sie alles rein, was für Sie der tollste Job wäre:

Wo arbeiten Sie?
Wie schaut das Büro aus?
Wie sind die Kollegen?
Welche Tätigkeiten sollen Sie ausführen?
Wann arbeiten Sie?......

Ihnen fällt das schwer?
Dann entwerfen Sie eine Anzeigen für einen "Job in der Hölle". Schreiben Sie auf,
welche Arbeitsbedigungen für Sie die gruseligsten wären.
wie ätzend die Kollegen
wie furchtbar Ihr Arbeitsplatz ......

Beispiel: "Wir suchen für unser unterirdisches, neonbeleuchtetes Großraum-Büro.... auf Sie warten demotiverte, verbissene Kollegen, die Dienst nach Vorschrift schieben, niemals lachen, kein persönliches Wort wechseln.......")

Diese Übungen können Ihnen Klarheit bringen, wie es für Sie künftig beruflich weitergehen soll und öffnen Ihnen den Blick auf ganz neue Alternativen.

Viel Spaß dabei, Sie können Ihre Anzeigen gerne hier als Kommentar posten :-)

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Hilfreich
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Samstag, 20. juni 2009

Nachdem Ihnen mein letzter Querdenker-Tipp mit der Bohnengeschichte so gut gefallen hat, habe ich nochmals eine Geschichte für Sie, die ich liebe und die ich zu Weihnachten an alle meine Freunde und Bekannten geschickt habe.


Spuren am Weg

Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte. Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er ließ sie zu sich kommen und sagte: "Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst." Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.

Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen. Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.

Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich: "Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts." Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück. Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen.

Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.

Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wieder sahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.

Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: "Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter."


Quelle leider unbekannt

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Sinnieren - Geschichten und Zitate
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Freitag, 19. juni 2009

Endlich weiß ich, warum bei Wetten-Dass, das Publikum schier ausflippt vor Begeisterung, wenn Thomas Gottschalk eigentlich den Applaus schon wieder beschwichtigen will: er hat frühzeitig dazu die Fäden gezogen, damit wir TV-Zuschauer denken "wow, was für ein herzlicher Empfang." (Was genau er tut verrate ich nicht, es steht auf Seite 82f). Sich selbst besser verkaufen oder andere Menschen von mir, einem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugen - das ist eigentlich unser täglich Brot. In seinem Buch hat Roger Rankel viele Geschichten und Beispiele bekannter Persönlichkeiten zusammengetragen, von denen wir viel lernen können.

FAZIT: Mir gefallen die vielen Interviews und die daraus von Roger Rankel abgeleiteten "Sales Secrets". Schön und schnell zu lesen.


Lesen Sie aktuell im BLOG ein
Interview mit Roger Rankel und erfahren Sie, warum jeder von uns ein Verkäufer ist.


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Auf der Lesenswert-Skala von 0 (nicht lesen) bis 10 (unbedingt lesen):   9

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Lesen - Buchtipps
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Freitag, 19. juni 2009


 

In diesem "Crash-Kurs" bietet Antenne-Bayern-Moderator Paul Johannes Baumgartner einen Schnell-Überblick über alle Facetten unserer Person, die entscheiden, ob wir bei einem Auftritt oder im Zweier-Gespräch begeistern werden oder unbemerkt im Regen stehen bleiben. Er spannt den Bogen von der Körpersprache über die Menschenkenntnis hin zu den Geheimnissen der verbalen Kommunikation. Hintergrundwissen und Anekdoten aus dem Nächkästchen wechseln sich ab. Übungen (z.B. "Blubb-Blubb für die Stimme") dürfen natürlich auch nicht fehlen und als Goddie liegt dem Buch eine (leider mit 30 Minuten Spielzeit sehr kurze) Hör-CD bei,

FAZIT: Ein guter Überblick über was, was Wirkung erzeugt und uns helfen kann, besser beim Gegenüber anzukommen.


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Lesen Sie aktuell im BLOG ein Interview mit Pauls Johannes Baumgartner und erfahren Sie, warum er gerne ein kreativer Chaot ist. 

Auf der Lesenswert-Skala von 0 (nicht lesen) bis 10 (unbedingt lesen): 9
von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Lesen - Buchtipps
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Freitag, 19. juni 2009

Roger Rankel habe ich zum ersten Mal auf einem Kongress der German Speakers Association erlebt, als er anschaulich aus seinem neuesten Buch "Sales Secrets" erzählte und Verkaufs-Geheimnisse von Thomas Gottschalk und anderen Persönlichkeiten preisgab. Nach seinem Vortrag war ich richtig heiß auf das Buch - zu Recht :-)


? Roger, viele Menschen scheuen sich davor, zu „verkaufen“. Auch in meinen Selbst-Marketing-Seminaren sind immer wieder Teilnehmer, die sagen „Ich kann und ich will mich nicht verkaufen“ und wir finden Strategien, die eben zu ihrer eher stillen Persönlichkeit passen. Du sagst jetzt sehr provokativ „Jeder Mensch ist ein Verkäufer“. Was meinst Du damit?
 

Jeder von uns verkauft, jeden Tag. Du verkaufst Deinen Kindern gegenüber Deine Anliegen und Spielregeln. Dein Mann verkauft Dir das Wochenende in den Bergen, obwohl Du lieber an den See wolltest (lacht). Sogar, wenn Menschen sagen: "Ich verkaufe gar nichts!", verkaufen sie - nämlich diesen Standpunkt. Kurzum: Sobald man von einer Meinung, von einer Sache oder einer Idee überzeugt ist, wird man unweigerlich zum Verkäufer.

 

? Für Dein Buch „Sales Secrets“ hast Du Deine persönlichen TOP-10-Verkaufsgeheimnisse herauskristallisiert. Wenn Du uns jetzt nur einen einzigen Tipp geben dürftest, welcher wäre das? 

Es gibt nichts Gutes außer man tut es. Und dann einfach das Buch lesen.

 

? In Interviews haben Dir Verkaufsgenies wie Udo Walz, Sarah Kern oder Lothar Seiwert ihre ganz persönlichen Erfolgsgeschichten erzählt. Was ist Dein Weg, wie bist Du zum „Verkaufs-Profi“ und Sales-Experten geworden?

 

Fleiß, solide Arbeit und Beharrlichkeit! Dabei habe ich stets versucht meine Stärken zu stärken und meine Schwächen zu schwächen.

 

? In welcher Situation hast Du mal Deine eigenen Ratschläge komplett vergessen und Dich denkbar schlecht verkauft?

"Schlecht verkaufen" ist immer relativ. Diesen einen berühmten Aussetzer hatte ich glücklicherweise nicht. Ich hatte ab und zu sogenannte "abschlussfreie" Gespräche.

 

? Dein Büro liegt im wunderschönen Sissi-Schloss Possenhofen am Starnberger See. War das eine strategische Entscheidung, die Du gezielt für Deine eigenen Positionierung einsetzt oder war es einfach eine glückliche Bauchentscheidung, weil die Lage genial ist?

 

Ich genieße seit vielen Jahren das Privileg im Sissi-Schloss Possenhofen zu wohnen. Vor zwei Jahren ergab sich dann die Möglichkleit dort auch mit meinen Büro einzuziehen. Und so ganz schlecht lässt es sich jahier auch nicht arbeiten.

 

? Du lebst, was Du trainierst und bist – wie Kreative Chaoten halt so sind – begeisternd und begeistert. Was liebst Du am meisten an Deinem Beruf?

Ganz knapp gesagt: Roger Rankel, RR, steht für Reisen & Reden - das ist mein Leben, das finde ich spannend!

 

 

? Menschen sind Dir wichtig, und bist auch sozial sehr engagiert. Was freut Dich dabei am meisten? 

Als Begründer eines erfolgreichen Unternehmens, bei dem sich alles um Menschen dreht, hat soziales Engagement für mich einen besonderen Stellenwert. Erst neulich spendete ich an Jutta Speidels Stiftung HORIZONT e.V. € 4.000,00. Denn leider gibt es in der Landeshauptstadt München alleinstehende Mütter, die ihren Kindern kein eigenes Zuhause bieten können. Das HORIZONT-Haus hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, einen Ort zu schaffen, an dem Kinder mit ihren Müttern zu Ruhe kommen können und für ihr weiteres Leben wieder eine Perspektive finden. Ich möchte die Zukunft unserer Gesellschaft positiv mit gestalten und unterstütze auch als Vater einer 6jährigen Tochter Jutta Speidels gemeinnützige Initiative.

 

? Roger, herzlichen Dank für das Gespräch.

 

Gern geschehen.

 

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Interviews - Persönlichkeiten im Gespräch
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Freitag, 19. juni 2009

Im Januar habe ich nach Paul Johanes Baumgartner einen Auftritt bei einem Kongress in Zürich gehabt, bei dem er die Teilnehmern richtig begeistert hat. Zu diesem Zeitpunkt war sein Buch "Begeistere und gewinne" gerade auf der verlagsinternen Zielgeraden, jetzt ist es auf dem Markt. Grund genug ihn nach den besten Tipps für einen perfekten und begeisternden Auftritt zu fragen.

Paul, viele kennen den Spruch „Für den ersten Eindruck gibt es keine 2. Chance“. Ziemlich kleines Zeitfenster also, wenn ich mein Gegenüber begeistern will.

Ja, wir haben im Leben realistisch betrachtet in den seltensten Fällen die Chance für einen weiteren Eindruck, weil es zum bequemen Volkssport geworden ist, Menschen in Stereotypen zu unterteilen und sofort in eine Schublade zu stecken. Was ich sage, ist - frei nach Kant: Haben wir doch den Mut, unseren Verstand zu benutzen! Wenn ich als aufgeschlossener Mensch wahrgenommen werden und Andere gewinnen möchte, macht es dann Sinn, die Menschen, die ich kennenlerne, aufgrund ihres ersten, vielleicht nicht ganz optimalen Eindrucks, zu katalogisieren? Wenn er nicht so aussieht, wie ich es mir in meiner beschränkten Wahrnehmung wünsche - wie gehe ich dann auf ihn zu? Wie behandle ich ihn? Als Freund? Als Fremder? Ich lege es jedem Menschen ans Herz, die Schublade erstmal schön offen zu halten und sich Gedanken darüber zu machen, ob es wirklich nötig ist, binnen einer Zeitspanne, die so lange dauert wie die Zündung eines Airbags, nämlich 150 Millisekunden, über sein Gegenüber zu richten.

 
Was passiert in den ersten 4 Minuten eines persönlichen Aufeinandertreffens?

In der ersten Sekunde ordnen wir Personen, denen wir zum ersten Mal begegnen, in ein grobes Raster ein. Die ersten Kriterien: Ist uns der andere vom Sehen bekannt oder unbekannt, sympathisch oder unsympathisch, ist er männlich oder weiblich, alt oder jung, interessant oder langweilig.

Nach einer halben Minute festigt sich unsere erste grobe Bewertung, die abhängig ist vom äußeren Erscheinungsbild, der Körpersprache und der Stimme. Je nachdem, ob der andere den Sympathie-Check besteht oder nicht, legen wir schon fest, ob wir die Person gern näher kennenlernen möchten. Innerhalb der ersten vier Minuten haben wir dann die Chance, unseren Eindruck zu vertiefen und beginnen bei Interesse ein Gespräch oder – wenn das nicht möglich ist – beobachten die Person aus einiger Distanz, um uns auf diese Weise ein genaueres Bild zu machen. Worauf achten wir beim ersten Gespräch? Am wenigsten auf das Was, also zum Beispiel auf Gesprächsinhalte etc., sondern fast ausschließlich auf das Wie. Ist die Person locker oder verkrampft? Tolerant oder rechthaberisch? Gibt sie sich offen oder hält sie sich bedeckt?

Das Erstaunliche daran: Nach vier Minuten glauben wir schließlich, einen bislang Fremden zuverlässig einschätzen zu können und entscheiden danach, ob jemand „eine Chance bei uns hat“ oder nicht – egal, ob im Privatleben oder im Job. Auch dieser Check läuft übrigens komplett in unserem Unterbewusstsein ab. Das heißt, wir können immer noch nicht genau erklären, warum uns jemand spontan sympathisch oder unsympathisch ist. Unser Unterbewusstsein hat gnadenlos darüber entschieden – ganz ohne uns zu fragen, ob es so irrational und möglicherweise vorurteilsbehaftet urteilen darf.


Du schlägst in Deinem Buch den Bogen zwischen persönlicher Kommunikation und der Situation, in der wir vor Publikum eine Rede halten. Was haben beide Situationen gemein, welchen roten Faden können wir für beide Situationen für uns mitnehmen?
Beide Situationen sind nahezu identisch. Nehmen wir mal eine Radiomoderation. Das ist ja nichts anderes als eine Präsentation oder eine Rede. Viele glauben, ein Radiomoderator richtet sich in seiner Ansprache an viele Menschen. Das tut er aber nicht. Er spricht mit exakt einem Menschen und der Rest hört zu. Ein klassischer Fall von one-to-one-Kommunikation. Bei einer Rede oder Präsentation machen viele den Fehler und sprechen nach dem Prinzip "Ihr da unten, ich hier auf der Bühne". Ein Riesenfehler. Egal ob Präsentation oder persönliche Kommunikation - sie wenden sich immer nur an einen einzigen Menschen und holen dessen nonverbale Signale ab. Sind - wie es beim Sprechen vor Publikum der Fall ist - mehrere Menschen anwesend, picken wir uns am besten einen Zuhörer raus, den wir ansprechen und der Rest hört zu. Dann wenden wir uns dem nächsten Zuhörer zu und der Rest hört wieder zu.

Zwei Tipps am Rande: Was sich immer wieder anbietet, ist - auch wenn das Lampenfieber in der Wade brennt: Lächeln. Mit einem Lächeln öffnet Ihr Euer Gegenüber und er ist bereit, mehr von sich zu geben. Was Ihr bitte nicht tut zu Beginn einer Rede: "Ich bin total aufgeregt". Muss ja nicht gleich jeder wissen.


In einem Vortrag liegt zwischen Weinen und Lachen nur der tiefe Ozean der Langeweile. Hast Du schon mal als Moderator oder Speaker Deine Zuhörer gelangweilt und Dich danach gigantisch über Dich selbst geärgert?
Das ist das Schöne am Radio: Man sieht nicht, wenn einer gähnt. Ich bin mir  aber in einem spontanen Anfall von Selbstreflexion sicher, dass ich schon Geschichten und Themen in meinen Radiosendungen hatte, die nicht gerade Begeisterungsstürme bei den Zuhörern ausgelöst haben. Das spürt man manchmal leider erst hinterher oder man bekommt nach der Sendung das Feedback und beisst sich dann selbstredend in den Allerwertesten. Auf der Bühne hoffe ich, habe ich noch niemanden gelangweilt und konnte auch nicht feststellen, dass Zuhörer paarweise den Saal verlassen haben. Das Gute als Speaker vor real existierendem und sichtbaren Publikum ist ja: Man merkt sehr schnell, wenn eine Dynamikdelle entsteht und kann dann entsprechend korrigierend eingreifen und die Zügel wieder anziehen.


Für einen positiven ersten Eindruck ist die Stimme maßgeblich. Gerade bei Dir im Radio ist das ja auch der einzige Eindruck, den wir von Dir bekommen. Welchen Tipp gibst Du uns Stimm-Laien, um angenehm zu klingen und gut anzukommen?
Je entspannter Ihr seid, desto besser klingt Eure Stimme. Erlernt die Zwerchfellatmung, tretet ein in die Fraktion der Relaxten, und wenn Ihr den letzten Hauch Extraklasse bekommen wollt, freue ich mich, Euch im Seminar begrüßen zu dürfen. Und: räuspert Euch nicht, das macht nur die Stimmbänder kaputt.


Kreative Chaoten sind ja sehr vielseitig und lieben es in mehreren Themen zu Hause zu sein. Du bist auch sehr vielseitig, als Journalist, als Moderator bei Antenne Bayern, als Trainer und Redner. Wo helfen Dir die Stärken des „Kreativen Chaoten“ am besten?
In erster Instanz freue ich mich, als Kreativer Chaot gesehen zu werden und in zweiter Instanz schreibe ich dieser Spezies Ideenreichtum zu, die Fähigkeit, Sachverhalte aus mehreren Blickwinkeln betrachten zu wollen und mit Emotionen andere Menschen begeistern zu können. In der Regel sind Kreative Chaoten an zwischenmenschlichen Beziehungen auch im Berufsleben interessiert  und sie legen oftmals eine erstaunliche Fähigkeit an den Tag, verwundbar offen auf andere Menschen zugehen zu können.

 
Paul, herzlichen Dank für das Gespräch.

Gerne!

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Interviews - Persönlichkeiten im Gespräch
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Sonntag, 31. mai 2009
Sie bleiben in den Ferien zuhause? Genießen Sie Ihren Urlaub auf Balkonien.
Mit dieser Checkliste garantiert kein Problem .

Urlaub auf Balkonien - Nützliche Reisetipps!
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Na? Sind alle deine Freunde und Kollegen dabei ihren Urlaub zu buchen und du musst dieses Jahr zu Hause bleiben? Kein Problem: Auch Urlaub bei sich zu Hause auf "Balkonien" kann richtig Spass machen.
Allerdings will die "Reise" nach Balkonien gut vorbereitet sein - nur so kommt man richtig in Urlaubsstimmung!

Wir geben wichtige Reisetipps:
a) Reisepass und Visum
Verlängere provisorisch deinen Reisepass. Frage den Sachbearbeiter im Rathaus, ob man für Balkonien ein Visum benötigen würde. Wenn er verwirrt nachhakt, sag: "Ach, es wird schon glattgehen." Beantrage
aber sicherheitshalber einen Internationalen Führerschein.

b) Reisemedizin
Frische deine Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphterie, Tollwut und Grippe auf. Schliesse eine Auslandsreisekrankenversicherung ab.

c) Devisen
Tausche bei deiner Hausbank einen 100-Euro-Schein in zehn 10-Euro-Scheine um. Erkundige dich nach dem aktuellen Wechselkurs.

d) Blumen giessen
Bitte deine Nachbarn, deine Blumen zu giessen und nach der Post zu sehen. Übergebe deine Schlüssel.

e) Reise
Steige in den nächsten Bus. Zeige dem Busfahrer unaufgefordert deinen Reisepass und bitte ihn, ein Stück von deinem gerade gekauften Ticket abzureissen. Frage nach, wo dein Sitz sei. Reagiere auf unhöfliche
Reaktionen mit "Das ist mein erster Flug... ". Falls ein Schaffner vorbei kommt, bitte ihn um ein Glas Saft. Beschwere dich Über den miserablen Service, falls er unfreundlich wird. Bleib solange im Bus sitzen, bis du wieder dort vorbeikommst, wo du eingestiegen bist. Du ahnst es sicher schon: Dann bist du in Balkonien angekommen!

f) Ankunft
Sobald du aussteigst, rede nur noch in einer Fremdsprache deiner Wahl. Auch wenn du Leuten begegnest, die du kennst.

g) Rezeption
Klingel bei den Nachbarn, denen du deine Schlüssel gegeben hast. Nenne deinen Namen und sage (in der gewählten Fremdsprache), dass du gern die Schlüssel für dein Zimmer hättest. Frage nach, wann es
Abendbrot gäbe. Entschuldige dich für deine schlechten Fremdsprachen-Kenntnisse, wenn man dich komisch anschaut.

h) Zimmerbezug
Inspiziere deine Wohnung und bediene dich an der Minibar. Lege dich für eine Weile hin, um dich vom Jetlag zu erholen.

i) Sonnenbad
Schmiere dich mit einer 20er-Sonnencreme ein und lege dich in Badehose auf den Balkon. Lausche der CD "Klänge des Meeres" oder ähnlichem.

Geniesse deinen wohlverdienten Urlaub!


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Quelle: leider unbekannt. Falls bekannt, bitte bei Cordula melden!!!!

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Leben
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Sonntag, 31. mai 2009

Die Urlaubszeit steht vor der Türe und für viele stellt sich jetzt wieder die leidige Frage: was nehme ich nur alles mit??????

Hilfreich dabei sind Checklisten - dann sparen Sie sich selbst das Nachdenken  und haben mehr Zeit noch am Vortag des Urlaubes einen schönen, entspannten  Tag zu verbringen.

Für mein Buch "Familien-Alltag sicher im Griff"  habe ich eine Checkliste für den Urlaub mit Kindern erstellt.
Als pdf finden Sie diese auf meiner Hauptwebsite im Downloadbereich

In dieser Checkliste habe ich die wichtigsten Dinge für einen Bade-Urlaub mit Kindern und Auto zusammengestellt. Dazwischen finden Sie immer Platz für Ihre eigenen zusätzlichen Notizen.

Ich wünsche Ihnen eine stressfreie Urlaubsvorbereitung und einen schönen, erholsamen Urlaub.
Ihre Cordula Nussbaum

Checkliste für den Urlaub

Inhalt:
1. Vorher erledigen
2. Wichtige Papiere
3. Geld im Urlaub
4. Telefonieren & Web im Ausland
5. Kosmetik
6. Kleidung
7. Für den Strand
8. Reiseapotheke
9. Was sonst noch wichtig ist
10. Am Abreisetag
11. Zusätzliches für den Urlaub mit einem Baby oder Kleinkind
12. Zusätzliches für den Urlaub mit dem Auto

1. Vorher erledigen
regelmäßige Lieferungen, Zeitungen und Zeitschriften abbestellen oder umleiten
Reiseversicherung abschließen!
Post lagern lassen
Freunde, Verwandte oder Nachbarn bitten, während des Urlaubs die Blumen zu gießen, die Räume zu lüften, das Haustier zu pflegen, die Mülltonnen zum Entleerungstermin rauszustellen, den Postkasten von Werbung zu „befreien“, etc.

2. Wichtige Papiere
Reisepass
Kfz-Schein + Personalausweis
Führerschein
Auslandskrankenschein
Krankenkassen-Karten
Grüne Versicherungskarte


3. Geld im Urlaub
ausreichend Bargeld für die Anreise mitnehmen
evtl. ausländische Währungen bei der Bank bestellen
Kreditkarten einpacken
Kreditkarten-Sperrnummern für's Ausland mitnehmen


4. Telefonieren & Web im Ausland
Handynutzung im Ausland klären
günstigen Anbieter ermitteln

5. Kosmetik
Shampoo
Duschgel
Haarspray
Gel
Bürste
Kamm
Fön
Lockenstab
Wattestäbchen
Taschentücher
Parfüm
Deo
Gesichtspflegemittel
Schminkutensilien
Körpermilch
Nagellack und –entferner
Handcreme
Zahnbürsten
Zahnpasta
Zahnseide
Zahnspange
Rasierzeug


6. Kleidung
Unterhosen, BHs
Strümpfe, Socken
Schlafanzug/Nachthemd
Pullover, Hemd, Weste, Bluse, Jacke, T-Shirt
Kleid, Rock, kurze und lange Hosen (Gürtel)
Anzug/Abendkleid
Sport- und Joggingkleidung
Schuhe (incl. Reserveschnürsenkel)
Sonnen-Kappe (Baseballmütze)


7. Für den Strand
Sonnenmilch
After-Sun-Balsam
Lippenpflege
Sonnenhüte
Sonnenbrillen
Badeschlappen
Badetücher
Bademantel
Badekleidung
Schwimmflügel
Schwimmreifen
Schwimmnudel
Sandspielsachen
Strandspiele
Sonnenschirm
Boot
Planschbecken


8. Reiseapotheke
Reiseapotheke packen (Mittel gegen Erbrechen und Durchfall, Nasentropfen, Aspirin, Paracetamol, Insektenschutz, Kamillentee, Pfefferminztee, etc.)
Fieberthermometer
Sicherheitsnadel
Ohropax
Nageletui
Brillen, Kontaktlinsen (und Reinigungsmittel)
Pflaster
Weitere Medizin nach Zielort und häufigen Krankheiten bzw. täglich benötigte Medikamente


9. Was sonst noch wichtig ist
Sonnenbrillen
Reiseführer
Kartenmaterial
Kompass
Fernglas
Wörterbücher
Taschenrechner
Währungstabelle
Handy und Zubehör
Foto- und Videoausrüstung mit Regenschutz (Filme ins Handgepäck)
Adapter für Steckdosen
Weltempfänger
Schreibzeug
Papier
Adressenliste bzw. Handheld mit Adressen
Tagebuch
Fahrtenbuch
Bücher
Gesellschaftsspiele
Gameboy
Taschenmesser
Taschenlampe
Nähzeug
Einkaufsnetz, Tragetasche oder kleiner Rucksack
Mülltüten
Kerzen und Feuerzeug bzw. Streichhölzer
Moskitonetz und Bast oder Schnur zum Aufhängen
Kleiner Heizlüfter
Regencape/Regenschirm
Schuhputzausrüstung
Bettwäsche
Handtücher
Reisewaschmittel
Wäscheklammern
Reisebügeleisen


10. Am Abreisetag
Netz-, Antennen- und Telefonstecker rausziehen
Außensteckdosen abschalten
Heizung niedrig- oder ganz ausschalten
Waschmaschine und Trockner ausschalten
Blumen gießen und an einem zentralen Ort zusammenstellen
verderbliche Lebensmittel aus dem Kühlschrank nehmen
Obst und Gemüse verschenken
Reiseproviant richten
Müll entleeren
Lichter ausschalten
Fenster und Türen abschließen
Urlaubsanschrift und Hausschlüssel bei Freunden, Verwandten oder den Nachbarn hinterlegen


11. Zusätzliches für den Urlaub mit einem Baby oder Kleinkind
Windeln
Wickelrucksack
Wickelunterlage
Körpermilch
feuchte Tücher
Stilleinlagen
Plastiktüten
Toilettensitz
Nagelschere
Wundschutzcreme
Öl
Puder
Flaschen und Nuckelaufsätze
Flaschenwärmer
Flaschenputzer
Lätzchen
Kindertee
Brei
abgekochtes Wasser
(Lieblings-)Saft
Milchpulver
Wasserkocher
Pürierstab
Babylöffel
Spielzeug
Spieluhr
Nachtlicht
Kuscheltiere
Haarbürstchen
Zahnbürste
Zahnpasta
Kinderwagen, Buggy oder Tragetuch
Reisebett
Schlafanzüge
Schlafsäcklein
Kirschkernkissen/Wärmflasche
Moskitonetz
Decken
Schnuller
Babyphon
ausreichend Kleidung



© by Cordula Nussbaum, www.Erfolg-Reich-Frei.de, Autorin von „Familien-Alltag sicher im Griff“
ISBN 3-7742-6676-X

von Cordula Nussbaum - veröffentlicht in: Hilfreich
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Über die Autorin

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Cordula Nussbaum ist Deutschlands erste Expertin für kreativ-chaotisches Zeit- und Selbstmanagement.
Die Münchnerin hat bereits mehre Erfolgs-Ratgeber veröffentlicht und ist selbst bekennende kreative Chaotin. Mehr


Seminar-Termine:
 
28. und 29.9.2009
"Zeit- und Prioritätenmanagement für kreative Chaoten (und Systematiker)"


NEU: Zu einzelnen Buch-Tipps gibt es ab sofort Interviews mit den Autoren. Aktuell: Sabine Asgodom, Eckart von Hirschhausen, Markus Hofmann, Paul Johannes Baumgartner, Roger Rankel!





NEU: Der Podcast zum Buch
Abenteuer Kreatives Zeitmanagement

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Das Buch zum Blog und was andere Blogger dazu sagen:
 
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Jochen Mai, www.karriebibel.de: "Eine smarte Idee und amüsante Lektüre."
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Heide Liebmann, www.heide-liebmann.de/blog: "Endlich jemand, der wirklich begreift, warum ich mit den gängigen Zeitmanagement-Systemen nicht zurecht komme!"
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