Brrrmmm! Schon wieder fährt ein Zug mit viel Geratter
an uns vorbei. Und statt aufzuspringen, hadern wir mit uns selbst, grübeln - oder versinken in energieraubende Gedanken. Der Mut fehlt, Dinge einfach mal auszuprobieren - weil die Angst vor dem
eigenen Versagen zu groß ist. Dabei ist der Wunsch nach Neuem nicht erst gestern entstanden. Schon längere Zeit hängen wir der Vorstellung nach, aus alten Mustern auszubrechen - um
herauszufinden, ob es noch andere Wege gibt. Doch, schwups! Kurz bevor es an die Umsetzung geht, sind die zermürbenden Gedanken wieder da. Was passiert, wenn ....?
Schluss mit dem Gedankenmüll, der einem nur von großen Chancen im Leben abhält. Und her mit mehr Selbstbewusstsein und Leichtsinn! Wir helfen Ihnen mit ein paar Anregungen, die Barrieren im Kopf zu überwinden:
- Probieren Sie Dinge ad hoc aus. Überlegen Sie erst gar nicht lange, bevor Sie etwas in Angriff nehmen. Fragen Sie sich an der Stelle nicht nach Sinn oder Unsinn. Die Erfahrungen, die Sie in solchen Momenten machen, stärken Ihr Selbstbewusstsein - weil Sie sich getraut haben, und weil Sie feststellen, dass "auf die Nase fallen" gar nicht wehtut.
- Setzen Sie sich eine Deadline, bis wann was passieren soll. Sie wollten schon immer ein Kinderbuch schreiben, stattdessen recherchieren und texten Sie weiterhin für ein wirtschaftliches
Fachmagazin. Weil Sie ja noch keine Erfahrungen im Buchbereich gesammelt haben, und bla, bla, bla ... Notieren Sie sich, welche Verlage für Ihr Projekt in Frage kommen - und nehmen Sie daraufhin
den Hörer in die Hand.
Tappen Sie nicht in die Perfektionistenfalle. Damit machen Sie sich nur das Leben schwer. Wenn eine Idee in ihrem Kopf herumschwirrt, dann muss daraus nicht sofort der "1 A-Plan" werden, der alles umfasst. Teilen Sie Ihren Masterplan in kleine Bausteine auf, wenn Sie das gesamte Projekt zunächst überfordert. - Erlauben Sie sich von jetzt an, Fehler zu machen. Erteilen Sie sich am besten sofort eine schriftliche Genehmigung, die Sie sich an einen wichtigen Platz in Ihrer Wohnung hängen.
Reflektieren Sie das Verhalten anderer Ihnen Gegenüber. Was erwartet Ihr Umfeld eigentlich von Ihnen? Manchmal stecken wir die Anforderungen an uns selbst viel zu hoch - und sind dann im Umgang mit unseren Mitmenschen gehemmt, weil wir unseren Eigenanspruch als Maßstab nehmen. Mit Sicherheit können Sie nach einem "Erwartungs-Check" die Ansprüche herunterschrauben. Das schafft neuen Mut!
Auf geht es zu neuen Ufern! Wir wünschen Ihnen das Beste!
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr? Von wegen! Nutzen Sie den Mai,
der sich gerade von seiner königlichen Seite zeigt - und steigen Sie in Ihre Laufschuhe oder aufs Rad. Ihre Gehirnzellen danken es Ihnen: besonders Ausdauersport leistet einen wichtigen Beitrag,
um die kleinen grauen Zellen auf Trab zu halten und sich mehr merken zu können, stellten Wissenschaftler in einer aktuellen Studie fest.
"Nach Hemdenbügeln und Kaffeekochen haben wir auch das Obstessen outgesourct:
"Smoothie" heißen die hippen Getränke für Gestresste. Erstaunlich: Zerquetschtes Obst lässt sich tatsächlich teurer verkaufen als intakte Früchte." Das schreibt Journalistin Karin Prummer in der
FTD/
Die Email-Flut ist für viele
Berufstätige ein echter Zeit-Killer. Einen Damm dagegen bauen derzeit einige US-Unternehmen (z.B. Intel) und verordnen ihren Mitarbeitern einen Tag ohne Emails. Am
„Zero-E-Mail-Friday“ dürfen die Mitarbeiter zwar noch mit Kunden und Partner mailen, intern soll jedoch der gesamte Freitag weitgehend Email-frei sein. Lieber sollen die Leute, deren
Schreibtische oft eh nur ein Zimmer voneinander entfernt sind, aufstehen und persönlich miteinander sprechen, oder telefonieren. Nebenziel: persönliche Beziehungen aufzubauen.
Warum haben wir so oft das Gefühl durchs Leben zu
hetzen und uns vom Dringenden jagen zu lassen, anstatt uns dem wirklich Wichtigen zu widmen? In den meisten Fällen ist der Grund schlichtweg, weil wir uns keine Zeit nehmen, überhaupt darüber
nachzudenken, was uns wirklich wichtig ist und was wir z.B. im Jahr 2008 erreichen wollen. 




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