Sinnieren - Geschichten und Zitate

Montag, 17. august 2009

Ein junger Mann stand eines Tages auf einem Platz in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz der ganzen Stadt habe.


Viele Menschen versammelten sich um ihn und alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es hatte keinen Fleck und keine Fehler. Alle versammelten Menschen gaben ihm recht. Es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.


Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut mit seinem schönen Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte: „Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.“


Die versammelte Menge und der junge Mann schauten auf das Herz des alten Mannes. Dieses schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen, und es fehlten sogar ganze Teile.


Die Leute starrten ihn an: „Wie kannst du behaupten, dein Herz sei schöner?“ Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und begann laut zu lachen.


„Du musst scherzen“, sagte er.
„Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Mein Herz ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Furchen."

„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen."

Die Menschen lauschten gespannt, als der Alte weitersprach:

„Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es meinen Mitmenschen und oft geben sie mir dann ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle bei mir passt. Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich einige grobe Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurück- gegeben hat.

Das sind die leeren Furchen.
Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen. Erkennst du jetzt die wahre Schönheit?“


Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.


Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herzen des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.


Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen.


Sie umarmten sich herzlich und Seite an Seite gingen sie weg - und ließen die betroffene schweigende Menge zurück.


Autor unbekannt, auf die Geschichte stieß ich durch Kollege B. Heidenberger (www.zeitblueten.com)

von Cordula Nussbaum
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Samstag, 20. juni 2009

Nachdem Ihnen mein letzter Querdenker-Tipp mit der Bohnengeschichte so gut gefallen hat, habe ich nochmals eine Geschichte für Sie, die ich liebe und die ich zu Weihnachten an alle meine Freunde und Bekannten geschickt habe.


Spuren am Weg

Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte. Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er ließ sie zu sich kommen und sagte: "Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst." Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.

Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen. Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.

Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich: "Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts." Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück. Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen.

Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.

Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wieder sahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.

Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: "Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter."


Quelle leider unbekannt

von Cordula Nussbaum
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Donnerstag, 28. mai 2009

Viele Menschen ärgern sich täglich über die Dinge, die sie nicht geschafft bekommen. Am Wochenende habe ich bei einer Kick-Off-Veranstaltung einen Klinik-Arzt kennen gelernt, der erzählt, er haben meist in der Früh bereits schlechte Laune, weil er schon auf dem Weg zu seinem Schreibtisch wisse, er schaffe heute eh wieder nicht alles, was er schaffen wolle.

Ich erzählte ihm eine kleine Geschichte, die ich selbst vor kurzem wieder gehört habe, und die ich für mich umgemodelt habe.


Aber zunächst die Geschichte:
Es war einmal ein weiser, alter Landwirt, der jeden Morgen 10 Bohnen in seine linke Hosentasche steckte. An diesem Tag ließ er nach dem Frühstück eine Bohne von seiner linken in seine rechte Hosentasche wandern, weil es ihm so gut gemundet hatte. Anschließend traf er auf dem Weg zu seinem Feld seinen Nachbarn und wechselte ein paar nette Worte mit ihm. Wieder nahm er eine Bohne aus seiner linken Hosentasche und ließ sie in seine rechte hineinfallen. Auf dem Feld erntete er den ganzen Tag Kartoffeln und weil sie so gut gewachsen waren, ließ er diesmal zwei Bohnen in den rechten Hosensack gleiten. Am Abend auf dem Nachhauseweg hörte er wunderschönen Vogelgesang und fand diesen eine Bohne wert. Vor dem Zu-Bett-Gehen zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Bei jeder einzelnen erinnerte er sich an das positive Erlebnis. Glücklich schlief er ein und das tat er auch, wenn er nur eine einzige Bohne in seiner rechten Hosentasche fand.


Seither habe ich kleine weiße Bohnen in der Hosentasche und ich stecke eine von links nach rechts, wenn ich etwas Schönes erlebt haben ODER wenn ich eine Aufgabe erledigt habe. So sehe ich abends immer, wie viele schöne und erfolgreiche Momente ich heute hatte und freue mich auf das Bohnen-Sammeln am kommenden Tag. Und alleine schon die Konzentration darauf, was ich schaffe bringt einen in eine ganz andere, motivierte Laune.


Probieren Sie es aus, ich freue mich auf Ihr Feedback.

von Cordula Nussbaum
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Sonntag, 8. märz 2009
Hier ein Text von Charlie Chaplin, den er an seinem 70. Geburtstag geschrieben oder vortragen hat.
Für mich ist das die Essenz aus vielen, vielen Ratgeber-Büchern, und viele wahren Punkte, die uns helfen können, ein bewusstes und sinnvolles Leben zu führen, wenn wir sie uns immer wieder vor Augen halten.

Viel Spaß beim Lesen





Als ich mich selbst zulieben begann….. 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
Und das alles, was geschieht richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich : das nennt man „VERTRAUEN“
 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
 konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Wahrnehmungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich : dass nennt man „AUTHENTISCH SEIN“
 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man: „REIFE“
 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weiße und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man : „EHRLICHKEIT“
 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Dingen, Situationen und Menschen
und von allem was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst brachte.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“
Aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“
 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört immer Recht haben zu wollen
so habe ich mich weniger geirrt
Heute habe ich erkannt, dass nennt man: “DEMUT“
 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“
 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“
 
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: „DAS IST DAS LEBEN“
 
( Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 )
von Cordula Nussbaum
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Freitag, 23. januar 2009

Diese Woche habe ich in einer Dokumentation auf Phoenix über den Amtsantritt von Barack Obama einen Ausschnitt aus einer Rede seiner Frau gesehen, in der sie - sinngemäß - einen sehr treffenden Satz gesagt hat.

"Das Erreichen von Zielen wird nur von zwei Dingen beschränkt: der Fähigkeit grosse Dinge träumen zu können und dem Willen, hart dafür zu arbeiten."
Michelle Obama

von Cordula Nussbaum
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Montag, 5. januar 2009

Erfolgreiche Menschen haben ein Ziel!
Die anderen arbeiten für die Ziele anderer.

von Cordula Nussbaum
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Dienstag, 23. dezember 2008
"Erfolg ist nicht planbar, aber Leistung."

Ralf Rangnick, Trainer des TSG 1899 Hoffenheim über das "Wunder von Hoffenheim" im Herbst/Winter 2008
von Cordula Nussbaum
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Freitag, 5. dezember 2008

Ärgere Dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt.
Sondern freue Dich daran, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.
Arabisches Sprichwort

von Cordula Nussbaum
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Mittwoch, 3. dezember 2008
Die Berge, die es zu versetzen gilt, sind in unserem Bewusstsein.
Reinhold Messner
von Cordula Nussbaum
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Mittwoch, 3. dezember 2008

Interessiere Dich für andere, wenn Du haben willst,
dass andere sich für Dich interessieren.

Respektiere Dich selbst, wenn Du willst,
dass andere Dich respektieren sollen.

Adolph Freiherr von Knigge

von Cordula Nussbaum
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Über die Autorin

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Cordula Nussbaum ist Deutschlands erste Expertin für kreativ-chaotisches Zeit- und Selbstmanagement.
Die Münchnerin hat bereits mehre Erfolgs-Ratgeber veröffentlicht und ist selbst bekennende kreative Chaotin. Mehr


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Heide Liebmann, www.heide-liebmann.de/blog: "Endlich jemand, der wirklich begreift, warum ich mit den gängigen Zeitmanagement-Systemen nicht zurecht komme!"
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